Robert Bosch gab persönlich den Anstoß: Zum 25-jährigen Bestehen der Lehrwerksatt stiftete er im Juni 1938 für die neu gegründete Bosch-Jugendhilfe 300 000 Reichsmark. Die weitere Finanzierung übernahm ab 1948 die Robert Bosch GmbH.
Das Ziel der Jugendhilfe wurde in ihrer Satzung genau beschrieben. Sie gewährt „begabten, nach ihren persönlichen und charakterlichen Eigenschaften einer Förderung würdigen Betriebsangehörigen einmalige oder laufende Beihilfen, wenn sie die Ausbildungskosten nicht allein bestreiten können. Unter denselben Voraussetzungen werden diese Beihilfen auch für Kinder von aktiven oder ehemaligen Betriebsangehörigen gewährt.“
Erster Leiter der Bosch-Jugendhilfe war Theodor Bäuerle. Gemeinsam mit Robert Bosch hatte er bereits 1916 den Verein zur „Förderung der Begabten“ gegründet. Die Bosch-Jugendhilfe war ihm eine Herzensangelegenheit.

Persönliche Betreuung, gegenseitiges Vertrauen, Anteilnahme an den Fragen und Sorgen der Stipendiatinnen und Stipendiaten, Mut machen und Kräfte wecken, das sind die Grundlagen, die die Förderung damals wie heute ausmachen. Die Bosch-Jugendhilfe unterstützt alle Studien- und Ausbildungsgänge, unabhängig davon, ob Bosch ein möglicher Arbeitgeber sein könnte. Fast 3 500 Schülerinnen und Schüler, Auszubildende und Studierende hat sie seit ihrer Gründung gefördert.

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Herzlichen Dank für Expertise und Unterstützung an Marion Oertel-Nau

Theodor Bäuerle, Mitinitiator und erster Leiter der Bosch-Jugendhilfe, 1955

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