Robert Bosch in der Apotheke des neu eröffneten nach ihm benannten Krankenhauses in Stuttgart, 1940

Robert Bosch in der Apotheke des neu eröffneten nach ihm benannten Krankenhauses in Stuttgart, 1940

Robert Bosch war kein Freund großer Zeremonien. Doch dieses Mal war ein Herzenswunsch in Erfüllung gegangen, und diese Gelegenheit wollte er sich nicht entgehen lassen: Die Eröffnung des Krankenhauses in Stuttgart, das seinen Namen trug.

Schon seit 25 Jahren trug er sich mit dem Gedanken, den er zunächst nur in Form eines Lazaretts für Kriegsverletzte im Jahr 1915 provisorisch umsetzen konnte. Und es gab eines, was ihm bei diesem gemeinnützigen Projekt besonders am Herzen lag: Die Homöopathie zu fördern, die ihn – auch in eigener Anwendung – als Heilungsmethode überzeugt hatte. In seiner Eröffnungsrede formulierte er einen ständigen Ansporn, der für ihn auch als Unternehmer sehr wichtig war:

„Immer soll nach Verbesserung des bestehenden Zustands gestrebt werden, keiner soll mit dem Erreichten sich zufrieden geben, sondern stets danach trachten, seine Sache noch besser zu machen.“

Sein Krankenhaus, auf der Stuttgarter Anhöhe Pragsattel weithin sichtbar, war über drei Jahrzehnte in Betrieb, bevor 1973 ein Neubau etwas oberhalb eröffnet wurde. Mit den weiteren Neubauten von 1998 und 2007 wuchs das Haus bis heute auf über 1.000 Betten. Robert Bosch hätte sich gefreut.

Lesen Sie hier mehr über das Robert-Bosch-Krankenhaus heute https://www.rbk.de/standorte/robert-bosch-krankenhaus/das-haus/ambiente.html

Und hören Sie den 78jährigen Robert Bosch bei der Eröffnung des Krankenhauses am 28. April 1940: https://www.youtube.com/watch?v=xknEO9hp8xYbv

 

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