Verkaufshaus Frankfurt in der damaligen Moltke-Allee, 1927

„…zur besseren Bedienung der Kunden in Mittel- und Westdeutschland um am Rhein“ beschloss Bosch schon 1913, auch in Frankfurt ein Verkaufshaus zu eröffnen, der Krieg jedoch verhinderte zunächst die Ausführung des Baus. Dieser wurde als eigentlicher Träger des Verkaufsgeschäftes dringend benötigt. Einer stetig wachsenden Produktpalette, immer weiter entfernten Absatzmärkten, aber auch einer zunehmenden Zahl von Konkurrenten musste der Verkauf der Bosch-Produkte angepasst werden. Das Frankfurter Verkaufshaus, am 1. April 1919 eröffnet, half dabei, neue Verkaufsstrukturen aufzubauen. Dabei war es wichtig den Kontakt zu den Kunden, vom Motorenkonstrukteur über den Automobilsten hin zu den großen und kleinen Fahrzeugherstellern zu pflegen. Kunden erhielten im Verkaufshaus nicht nur technische Unterstützung, Beratung und die benötigten Produkte: Die dazugehörende Einbauhalle und Reparaturwerkstatt boten zusätzlich den Komfort, die benötigten Teile gleich austauschen oder reparieren zu lassen.

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