Bildung war für Robert Bosch zeitlebens ein zentrales Anliegen und deshalb ein Schwerpunkt seiner Stiftertätigkeit: sowohl die Schul-, die Hochschul-, die Berufsausbildung und die Erwachsenenbildung. Von den Hochschulen förderte er hauptsächlich die heutige Universität Stuttgart. Er wusste, wie wichtig es war, technisch versierten Nachwuchs auszubilden. 1910 spendete er eine Million Mark für Forschung und Lehre an der damaligen Technischen Hochschule.

Die Spende sollte allerdings für ihn persönlich „möglichst schmerzlos“ von statten gehen. Man möge auf Ehrungen wie Fackelzug und Ehrendoktor verzichten, denn man würdige den Titel nur herab, wenn man ihn mit einer Finanzaktion in Zusammenhang bringe. Der Rektor und der Senat hielten sich jedoch nicht daran und ernannten Robert Bosch zum Dank zum Ehrendoktor. Bosch war nicht erfreut, aber auch nicht nachhaltig verärgert. 1923 stellte er den finanziellen Grundstock für die neue „Vereinigung der Freunde der Technischen Hochschule“ zur Verfügung und übernahm den Vorsitz.

Heute unterstützt die Robert Bosch GmbH Universitäten mit Stiftungsprofessuren, um wichtige gesellschaftliche Themen erforschen zu lassen, beispielsweise zur Künstlichen Intelligenz an der Universität Tübingen.

Ernennungsurkunde zum Ehrendoktor der Technischen Hochschule Stuttgart, 1915

Ernennungsurkunde zum Ehrendoktor der Technischen Hochschule Stuttgart, 1911

 

 

Wenn Sie mehr über Robert Boschs soziales Engagement lesen wollen:

https://www.bosch.com/de/stories/robert-bosch-bildung-und-gesundheit/

 

 

 

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