Die Motoren dröhnten am 12. Februar 1908 um 11:15 am New Yorker Times Square.

Sechs Wagen machten sich auf zum ersten Autorennen rund um die Welt – viele davon ausgerüstet mit Bosch. Würden die Magnetzünder die 20 000 Kilometer bis Paris und das erwartete halbe Jahr Dauerbelastung überstehen?

Das taten sie „ohne die geringste Störung“, wie Hans Koeppen nach dem Rennen an Bosch berichtete. Koeppen erreichte auf seinem Protos-Auto am 26. Juli als Erster Paris. Allerdings wurde er nachträglich disqualifiziert, weil er seinen Wagen zwischenzeitlich mit der Bahn transportiert hatte.

Aber auch der Zweitplatzierte George Schuster auf einem Thomas Flyer, bedankte sich für die Zuverlässigkeit seines Bosch-Magnetzünders: „Die Leistung unseres Bosch-Magneten war genauso beeindruckend wie unser Thomas-Auto. Als wir Flüsse überqueren mussten und das Wasser über die Motorhaube schwappte, hatte ich schon Zündaussetzer befürchtet. Aber wir hatten während der gesamten Fahrt kein einziges Problem mit der Zündung.“

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