Mit nur acht Personen begann vor 25 Jahren die Geschichte von Bosch in Weißrussland. Doch laut Vladimir Rybolovlev, dem Generaldirektor von Robert Bosch OOO in Weißrussland, hatte das Unternehmen nur die besten Kandidaten ausgewählt. Und deshalb wurde in all den Jahren auch so viel erreicht.

Die Mitarbeiter des Minsker Bosch-Büros, 1992

Die Mitarbeiter des Minsker Bosch-Büros, 1992

Heute arbeiten dort 50 engagierte Mitarbeiter und führen die langjährige Tradition der regionalen Vertretung fort. Außerdem erwirtschafteten diese Bosch-Mitarbeiter in Weißrussland einen Zuwachs im Jahresumsatz von 650.000 D-Mark (etwa 320.000 Euro) auf mehr als 42 Millionen Euro.

2018 feiert Bosch sogar einen dreifachen Jahrestag in Weißrussland: Fünf Jahre sind seit der Eröffnung eines neuen modernen Bürogebäudes vergangen, zehn seit dem Start eines Servicecenters für Elektrowerkzeuge und 25 seit der Gründung der Regionalorganisation.

Eine Stellenanzeige mit Folgen, 1992

Eine Stellenanzeige mit Folgen, 1992

Ein guter Anlass um sich daran zu erinnern, wie in Weißrussland alles angefangen hat. „Diese Stellenanzeige wurde am 11. September 1992 veröffentlicht. Ich habe diese Zeitung für einen Rubel gekauft und ich glaube, das war die beste Investition meines Lebens. Ich habe 1992 einen Rubel investiert und bekomme immer noch mein Gehalt“, sagt Vladimir Rybolovlev lächelnd. Die Regionalorganisation „Robert Bosch“ OOO wurde am 7. April 1993 angemeldet, nachdem bereits vorher zwei Bosch-Servicecenter für Fahrzeugwartung und der Verkauf von Kraftfahrzeugkomponenten den Betrieb aufgenommen hatten. 1995 eröffnete eine Abteilung für Hausgeräte. Damals war Svetlana Svirko, heute Leiterin der Hausgeräte-Abteilung, noch Studentin und wusste nichts über den Hausgerätemarkt. Dennoch fasste sie sich ein Herz und bewarb sich auf eine ausgeschriebene Stelle als Hausgerätespezialist. Zur Vorbereitung ging sie in Minsk in mehrere Geschäfte, die Hausgeräte verkaufen, und eignete sich so viel Wissen an wie möglich. Im Bewerbungsgespräch konnte sie überzeugen und so nahm ihre Erfolgsgeschichte bei Bosch den Anfang. Heute sagen alle 50 Mitarbeiter, dass sie bei Bosch das Gefühl haben, zu einer großen Familie zu gehören. Der Morgen im Büro hat sich seit Jahren nicht verändert: die Kollegen kommen zum Kaffee zusammen, machen Witze und lachen gemeinsam. Mit dieser positiven Stimmung fangen sie jeden Morgen an zu arbeiten.

Die Eröffnung einer neuen Bosch-Zentrale in Weißrussland, 2013Die Eröffnung einer neuen Bosch-Zentrale in Weißrussland, 2013Das Team von Bosch in Weißrussland trägt zur Entwicklung des ganzen Landes bei. Der Minsker Personenbahnhof ist mit einem Videoüberwachungssystem von Bosch ausgestattet und die Motoren für Autos, Traktoren und Spezialfahrzeuge von Unternehmen wie GAZ, das Minsker Automobilwerk, Amkodor und Gomselmash verfügen über ein Common-Rail-Kraftstoffsystem von Bosch und erfüllen deshalb jetzt weltweite Umweltstandards. Dank der Technologie von Bosch Rexroth kann die Innenfläche des weißrussischen Staatszirkus von der Arena, wo sonst die Tiere auftreten, in eine Eisbahn oder eine beleuchtete Tanzfläche umgewandelt werden. Das automatische Abdecksystem der Arena wird mit einem einzigen Knopfdruck aktiviert!

Die Bosch-Zentrale in Minsk

Die Bosch-Zentrale in Minsk

Wir sind überzeugt, dass es in Weißrussland viele ehrgeizige Projekte für das Team von Bosch gibt. Der Chef der Bosch-Gruppe für Russland, die Ukraine, Weißrussland, den Kaukasus, Zentralasien und die Mongolei, Hansjürgen Overstolz, sagt: „Bosch wird die regionalen Aktivitäten und Partnerschaften mit Kunden und Partnern vor Ort weiter stärken. Wir haben dieses Konzept seit 25 Jahren erfolgreich umgesetzt und werden auch in Zukunft daran festhalten. Dieser Ansatz liefert beeindruckende Ergebnisse: Wir unterstützen unsere Partner vor Ort mit innovativen Produkten und sie verbessern das Serviceniveau. Neue Bosch Service- und Bosch Diesel Service-Stellen werde im ganzen Land eröffnet. Die Verbesserung des Berufsausbildungssystems in Weißrussland ermöglicht es uns, bei diesen Betrieben zuversichtlich in die Zukunft zu blicken, und wir werden weiter in diesen Bereichen tätig sein.“

Über den Autor

Elena Manukyan

Ich komme aus Uljanowsk in Russland, dort habe ich Englische Linguistik, Psychologie und Übersetzung studiert. Erste Berufserfahrungen sammelte ich als Englischlehrerin, beim Übersetzen und Dolmetschen für Unternehmen und Einzelpersonen aus unterschiedlichen Bereichen wie Medizin, Flugzeugbau, Architektur und Kunst. Daran schloss ich ein Studium der Angewandten Linguistik in Warschau an und konnte meine Kenntnisse der Linguistik, mehrerer Fremdsprachen und auch meine Kommunikationsfähigkeiten vertiefen. So beschloss ich, den beruflichen Weg in Richtung Unternehmenskommunikation einzuschlagen. 2014 übernahm ich Aufgaben der internen Kommunikation, des Veranstaltungsmanagements und CSR in einem internationalen Pharmaunternehmen. Seit März 2018 arbeite ich bei Bosch mit den Schwerpunkten interne Kommunikation, CSR und Organisationsentwicklung.

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