In der Slowakei, dem kleinen und schönen Land mitten in Europa, sind heute alle vier Bosch Unternehmensbereiche zu finden und fast 1100 Mitarbeiter für das Unternehmen tätig. Die erste Niederlassung in Bratislava wurde 1993 eröffnet, dennoch gehen die Verbindungen zwischen Bosch und der Slowakei bis ins Jahr 1920 zurück, als in Prag – damals Hauptstadt der Tschechoslowakei – das erste Verkaufsbüro gegründet worden war. Nachdem die Geschäfte infolge des 2. Weltkriegs und des Kalten Kriegs fast ganz zum Erliegen gekommen waren, nahm Bosch seine Aktivitäten in Prag 1992 wieder auf. Ein Jahr später beschlossen die beiden Länder Tschechien und die Slowakei ihre Trennung, so begann 1993 die eigenständige Geschichte von Bosch in der Slowakei. Seitdem sind 25 Jahre vergangen. Einige unserer Mitarbeiter berichten von ihrem Anteil an dieser Erfolgsgeschichte.

Karol Ondruš (Bosch Power Tools)

Bescheidene Anfänge: fünf Mitarbeiter und piepsende Faxgeräte

Die Robert Bosch, spol. s. r.o wurde im September 1993 gegründet. Mein erster Kontakt mit Bosch fand aber schon im Frühjahr 1991 statt. Die heutige Gesellschaft begann mit fünf Mitarbeitern und wuchs Jahr für Jahr, ebenso wie ein starkes Netzwerk von Geschäftspartnern. Kaum einer weiß, dass es am Anfang gar kein richtiges Büro gab, sondern lediglich Faxgeräte, die wir in unseren Privatwohnungen angeschlossen hatten. Oft meldeten sie mitten in der Nacht noch piepsend Auftragseingänge. Und nur wenige erinnern sich noch daran, dass Bosch damals Telefonanlagen und in den ersten drei Jahren auch noch Handys verkaufte. Ich bin davon überzeugt, dass Bosch sich auch künftig erfolgreich weiterentwickeln und seine Produkte und Dienstleistungen in allen Geschäftsfeldern verkaufen wird. Gleichzeitig denke ich, dass der Anteil erweiterter Dienstleistungen und smarter Lösungen kontinuierlich zunehmen wird. Zweifellos gibt es in der Slowakei noch viel Potential und viele motivierte und kompetente Mitarbeiter, um diese Services auch in Zukunft anzubieten.

Zita Olgyayová (Facility Manager)

Auf festem Boden

Ich arbeite seit September 1997 bei Bosch. Über die Jahre hat sich die Struktur des Unternehmens gewandelt, um sich an die Marktbedingungen anzupassen, gleichzeitig haben wir unsere Flächen laufend erweitert. Heute kümmere ich mich um ein 5.000 m2 großes Gelände, davon sind 1.300 m2 Bürogebäude, 400 m2 Power Tools und Thermotechnik Training Center und 3.200 m2 umfassen ein großes Thermotechnik Lager. Dazum kommen 70 Parkplatzbereiche und 800 m2 mit einem Pavillon, wo sowohl Kunden- als auch Mitarbeiterveranstaltungen stattfinden. Bosch ist ein dynamisches und innovatives Unternehmen, das „Technik fürs Leben“ entwickelt. Viele Produkte begleiten uns im Alltag. Mein erstes Handy war ein kleines, damals sehr fortschrittliches Bosch-Gerät. Die ersten Navis, die wir in unserer Fahrzeugflotte hatten, waren von Blaupunkt. Der Boiler in meinem ersten Traumhaus war von Junkers, der Herd und andere kleine Küchengeräte von Bosch. Wie viele Bosch-Teile sich in meinem Škoda befinden, kann ich schon gar nicht mehr zählen. Und last but not least gibt es meinen Ixo. Er ist bislang bei jedem Umzug oder Möbelkauf zum Einsatz gekommen.

Stanislav Gajdoš (Bosch Automotive Aftermarket)

Ein Weg voller Kehren und Wendungen

Als ich im Jahr 1997 eine völlig andere Stelle bekam als die, auf die ich mich beworben hatte, war das ein erstes Anzeichen dafür, dass meine Karriere bei Bosch voller Wendungen und unerwarteter Ereignisse verlaufen würde. Und genau so kam es auch. Als Leiter eines Teams von Verkaufsvertretern für Autozubehör hatte ich ähnliche Befugnisse und Pflichten wie ein Bereichsleiter. Es gefiel mir, für ein multinationales Unternehmen zu arbeiten, in dem die grundlegenden Funktionen offensichtlich waren und die Aufgaben meistens eher sachlich statt emotional erledigt wurden – was in der Slowakei leider nicht so üblich ist. Es war eine schwierige Phase, aber zugleich eine sehr inspirierende. Als unser Team sich nach drei Jahren gefestigt hatte, ging es so richtig los. Während der folgenden drei Jahre wurden wir immer erfolgreicher, was uns sehr zufrieden stellte. Die schlimmste Phase, die ich bei Bosch erlebte, war 2006, als ein Kollege bei einem Autounfall ums Leben kam. Ich kannte seine Frau und seine Familie, und sie alle bei der Beerdigung zu treffen war sicher der schwierigste Moment in meiner beruflichen Laufbahn. 2014 gab ich einen Teil meiner Arbeit an einen jüngeren Kollegen ab. Heute erfüllt es mich mit Dankbarkeit wenn ich sehe, was für eine tolle Atmosphäre wir in unserem Team haben. Ich denke, Bosch wird uns alle überleben – wie das Unternehmen künftig aussehen wird, liegt aber hauptsächlich an uns.

Martina Slížiková (Controlling, Finanzen und Verwaltung)

Die Wünsche von anderen erfüllen

Ich arbeite seit 2012 für Bosch. 2011 gingen die Thermotechnik Tochtergesellschaften Buderus und Loos in der Robert Bosch spol. s r.o. auf. Buderus und Loos waren in den Jahren, bevor sie Bosch Tochtergesellschaften wurden, als Konkurrenten auf dem slowakischen Markt vertreten. Aus drei Unternehmen eins zu machen war eine ziemliche Herausforderung. Dennoch dauerte es nicht lange, bis wir die ersten positiven Ergebnisse sahen. Besonders das Jahr 2017 ragte heraus, als wir eines der wenigen erfolgreichen Unternehmen auf dem slowakischen Markt für Heizungssysteme waren. Insgesamt hat sich Bosch in seinen 25 Jahren in der Slowakei sehr verändert. Es gab mehrere Umstrukturierungen, Veränderungen und Neugründungen in den Geschäftsbereichen – vergleichbar einem wachsenden und sich weiterentwickelnden Organismus. Bosch hat sich gewandelt, wandelt sich nach wie vor und passt sich neuen Herausforderungen an, wie es sich etwa am verstärkten Fokus auf das Internet der Dinge zeigt. In der Zukunft sehe ich Bosch als offenes Unternehmen, das sich schnell auf neue Kundenbedürfnisse einstellen kann und Wünsche und Träume zu erfüllen hilft – auch solche, die wir uns noch gar nicht vorstellen können. Indem wir Innovationen und Verbesserungen von Dingen für das tägliche Leben vorantreiben und verantwortungsvoll mit unserer Umwelt umgehen, können wir einen wesentlichen Beitrag zu guten Lebensbedingungen künftiger Generationen leisten.

Robert Salanci (Bosch Thermotechnik)

Augen und Ohren offenhalten

Im März 2013 nahm ich eine Stelle bei Bosch an – mit einiger grundlegender Erfahrung zwar, aber keinerlei Praxis im Bereich der Heizungstechnik und entsprechender Serviceleistungen. Ich begann als Servicetechniker und bildete mich Schritt für Schritt zum Ausbilder für Servicetechniker weiter. Bereits kurz nach meinem Eintritt wurde mir die Leitung des ASA Teams übertragen. Von der Verbesserung des allgemeinen Service in der Slowakei über die Umsetzung der Anforderungen der Verkaufsabteilung bis zur Ausübung von Servicetätigkeiten in der Tschechischen Republik – ich freue mich, ein Teil von Bosch zu sein und interessante Aufgaben zu haben. Wir sind ein kleines Team und kennen uns alle gut, das gefällt mir. Meiner Meinung nach sollten junge Leute die Chance nutzen für Bosch zu arbeiten. Das Unternehmen bietet viele Möglichkeiten, man muss nur Augen und Ohren offenhalten und sollten den Willen mitbringen, aktiv zu sein, neues zu lernen, nicht nur die eigenen persönlichen Ziele verfolgen, sondern seinen Fokus auch auf das Erreichen der Ziele des Unternehmens richten. Was sich bei Bosch verändert hat, seit ich dabei bin? Die Geschwindigkeit des Wandels ist verhältnismäßig langsam bei uns, aber ich stelle, fest, dass er mehr und mehr an Fahrt aufnimmt und an Bedeutung gewinnt. Ich sehe eine vielversprechende Zukunft vor uns, und ich bin überzeugt, dass ich zusammen mit meinen Kollegen ein dynamisches Team aufbauen kann, das einen aktiven Beitrag zum Wachstum des Unternehmens leistet.

Tomáš Soták (Bosch Security Systems)

Die Zukunft begünstigt die, die gut vorbereitet sind

Nachdem ich bei Bosch im Januar 2016 angefangen habe, konnte ich mir einen guten Einblick verschaffen, wie ein großes, dynamisches Unternehmen arbeitet – das war etwas, das ich aus meinem Management-Studium an der Comenius Universität nur von der Theorie her kannte. Da meine Position zwei Jahre unbesetzt geblieben war, musste ich an mehreren Stellen gleichzeitig agieren. Durch dieses Multitasking habe ich viel gelernt und war immer angehalten, mir neue Informationen zusammenzusuchen, sowohl in technischer als auch verwaltungsmäßiger Hinsicht. Mit Hilfe meines internationalen Teams konnten wir die Geschäfte in der Slowakei stabilisieren, die Verkäufe konsequent steigern und wichtige Projekte in Angriff nehmen – privatwirtschaftliche wie auch öffentliche. Die Zukunft unseres Unternehmens liegt,  denke ich, in komplexen, smarten Lösungen, die sich auf unser umfassendes Produktportfolio beziehen. Die Zukunft wird die gut vorbereiteten begünstigen, und Bosch ist gut vorbereitet.

Miroslava Fedoríková (Bosch Human Resources)

Bauen auf ehrliche Beziehungen

Ich trat im Juli 2017 ins Unternehmen Bosch ein. Mein erstes Jahr ging unheimlich schnell vorbei. Es brachte viele neue Gesichter mit sich, neues Wissen, und, last but not least, die Möglichkeit mit tollen Kollegen an Themen zu arbeiten, die mir wichtig und vielversprechend erscheinen. Als HR Mitarbeiterin hatte ich die Möglichkeit, viele verschiedene Umgebungen und Situationen kennenzulernen, und auch wenn nicht immer alles ganz reibungslos läuft, habe ich den Eindruck, dass alle, ganz gleich in welcher Abteilung oder Position, versuchen, Probleme konstruktiv zu lösen. Wir geben unser bestes um ehrliche Beziehungen aufzubauen, unser Netzwerk zu festigen und uns weiter zu verbessern. Insgesamt gesehen ist Bosch für mich gleichbedeutend mit Fortschritt und ich bin stolz, wenigstens einen kleinen Beitrag dazu zu leisten. Ich freue mich auf jede neue Herausforderung, die meine Arbeit mit sich bringt.

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email Adresse wird nicht veröffentlicht.